Skip to main content

Kaffeevollautomaten mit Espressofunktion – welche sind empfehlenswert?

Genießer und Kaffeeliebhaber schätzen Kaffeevollautomaten gleichermaßen, weil sie damit per Knopfdruck die unterschiedlichsten Kaffeekreationen auf den Tisch bringen können. Allerdings sind Interessenten oft angesichts der Vielfalt an Kaffeevollautomaten auf dem Markt überfordert, zumal es auch große Unterschiede bezüglich der Qualität gibt.

Wie funktioniert ein Kaffeevollautomat?

Grundsätzlich ermöglicht der Kaffeevollautomat die Zubereitung von Kaffee, ohne dass der Besitzer weitere Arbeiten erledigen muss. Sobald er den Knopf gedrückt hat, wird im integrierten Mahlwerk die für die Zubereitung notwendige Menge an Bohnen gemahlen. Anschließend wird der Kaffee in der Brühgruppe nach Wunsch zubereitet.

Grundsätzlich wird in einem Kaffeevollautomaten Espresso zubereitet, der sich jedoch nach Belieben innerhalb des Gerätes verdünnen lässt. Wichtig ist für den Besitzer allerdings nicht nur das Gerät an sich, sondern auch die Auswahl an Kaffeebohnen, weil diese das Geschmackserlebnis wesentlich und maßgeblich beeinflussen.

Die wichtigsten Qualitätskriterien

Wichtig ist es vor allem, dass der Kaffeevollautomat Mengen, Temperatur und Druck möglichst genau einhalten kann. Denn gerade für die Zubereitung von Espresso gelten relativ enge Rahmenbedingungen: Für diese Kaffeespezialität werden sechs bis acht Gramm fein gemahlenes Kaffeepulver benötigt, die anschließend unter einem Druck von neun Bar bei einer Temperatur von 89 bis 95 Grad innerhalb von 25 Sekunden extrahiert werden. Das anschließende Genusserlebnis ist umso besser, je genauer diese Vorgaben eingehalten werden.

Um das zu erreichen, muss der Kaffeevollautomat auch entsprechend massiv gebaut sein. Dies ist insofern wichtig, als ansonsten der notwendige Druck nicht aufgebaut werden kann. Die besten Ergebnisse liefern also Geräte, die in einem hochpreisigeren Segment angesiedelt sind. Als Faustregel gilt, dass Geräte mit einem Preis von weniger als 200 Euro meist eher eine schlechte Wahl darstellen.

Sofern das möglich ist, sollten Kaffeeliebhaber den Kaffee aus dem gewünschten Gerät schon einmal im Vorfeld testen. Im günstigsten Fall kann der Händler darüber hinaus auch Tipps zur Feineinstellung des Gerätes sowie zur Auswahl der Bohnen beim Kaffeevollautomat Test geben.

Wer seinen Kaffeevollautomaten im Alltag oft nutzt, sollte ferner darauf achten, dass sich die Brühgruppe entnehmen lässt. Das erleichtert nämlich die regelmäßige Reinigung erheblich, die schon aus Gründen der Hygiene notwendig ist. Auch andere Elemente wie Auffangbehälter, Schalen, in welchen der Kaffeesatz oder das Restwasser gesammelt wird, sollte sich aus diesem Grund entnehmen lassen. In regelmäßigen Abständen sollte der Kaffeevollautomat außerdem gewartet werden. Dabei werden von Fachleuten vor allem die Elemente Mahlwerk, Dampfbehälter und Durchlauferhitzer unter die Lupe genommen und gereinigt. Diese Wartung ist etwa in einem Turnus von zwei Jahren notwendig.

Wie hilfreich war der Artikel?
[Total: 1 Schnitt: 5]

Ähnliche Beiträge



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *