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Wie gut sind Espresskocher?

In Zeiten der Coffee-to-go Kultur, hat sich trotz aller Schnelllebigkeit und unseres Minimalismuses vieler kleiner Großstadt-Küchen wieso großzügig ausgestatteter Kochoasen eine Konstante gehalten und durchgesetzt: der Espressokocher für den schnellen Kaffeegenuss zuhause.
Seit Jahrzehnten gehört er wie selbstverständlich zur Mehrheit deutscher Haushalte und fand seine Anfänge in einem Aufmachung die einem länglichen, hochgeformten Topf für die Herdplatte sehr nahe kommt und somit durch seine Einfachheit besticht.

Das Simplicity Prinzip hat Kunden aus aller Welt über die Jahre auch überzeugen können und wie Sie bestimmt schon bei Freunden, Familie oder der ein oder anderen Werbung gesehen haben, verspricht ein einfaches Küchengerät vor allem eine schnelle und effiziente Reinung, einen relativ günstigen Einkaufspreis und stellt sich durchaus als platz- und engergiesparender Begleiter im Alltag heraus.

Hier ist jedoch „nur“ vom Klassiker unter den Espressokochern die Reden, nicht zu vergleichen oder zu verwechseln mit den beliebten und gängigen Espressomaschinen, die größtenteils elektrisch betrieben werden und für weitaus professionellere Genussmomente sorgen könnten.

Nichtsdestotrotz kann ich Ihne aus persönlicher Erfahrung einen traditionellen Espressokocher mit einfacher Handhabung empfehlen, da sowohl die preislichen als auch pflegeleichteren Argumente in meinem Haushalt Vorrang hatten.

Ich selbst habe mich im Zuge meiner ersten eigenen Wohnung vor 4 Jahren für den Klassiker, der Bialetti Espressokocher Moka Express, entschieden – jenes bekannte 8-eckige Model, dass mit seiner robusten und wenig reinigungsintensiven Aluminuim-Aufmachung seit Jahren für sehr schmackhaften und vor allem immer perfekten Espresso sorgt.
Den einzigen Nachteil, den ich über die Jahre ausmachen konnte, ist, dass wenn Sie sich als nicht als Vieltrinker entpuppen oder sehr selten Gäste mit frisch gebrautem Espresso versorgen wollen, ab und zu viel zu viel Espresso gebraut wird. Der „kleine“ Bialetti sehr oft muss immer komplett mit Kaffee befüllt werden, ansonsten funktioniert der Mechanismus eher schleppend.

Generell funktioniert der Bialetti Moka Espress jedoch nach dem altbewährten klassischen Espressokocher-Prinzip und besteht aus folgenden Teilen:

  • Kessel (Unterteil)
  • Sieb
  • Oberteil mit Feinsieb

Ober- und Unterteil sind mit einem sogenannten Steigsieb verbunden über dass die verdampfende Flüssigkeit durch den Überdruck, der im Kessel entsteht, durch den Kaffee im Sieb gepresst und frischer Espresso im Kannenoberteil aufgefangen. Das Feinsieb erledigt inmitten dieses Prozesses seine Aufgaben und stellt sicher, dass Sie cremigen Kaffee ohne Kaffesatz geniessen können

Zu beachten sind nach meiner Erfahrung nur zwei Grundregeln, welche zum einen die korrekte und feste Verschraubung aller Kocherkomponenten bedingt und dass die Temperatur des Kochwasser für die Qualität und den Geschmack des Espresso ausschlaggebend ist.

Klassische Espressokocher sind heutzutage natürlich nicht nur von Bialetti und dem zweiten Platzhirsch Cilio erhältlich, sondern auch von vielen anderen, mitunter noch kostengünstigeren Anbietern. Die Bialetti Maschine ist eine der wenigen Kocher, die noch komplett aus Aluminium bestehen – da der Induktionsherd in vielen Küchen Einzug hält, sind viele Hersteller mittlerweile auf den Einsatz von Edelstahl umgestiegen.
Ein weiteres, empfehlenswerte Modelle wär hier für Sie auf jeden Fall der elektrische Espressokocher von Cloer, der dem natürlich entstehenden Wasserdruck durch den Einsatz von Elektrizität einen weiteren Schub verpasst, der im Endeffekt für die berühmte Crema auf Ihrem Espresso sorgt.

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